The Nose Behind
Die Parfumkollektion THE NOSE BEHIND ist ein olfaktorisches Tage- und Reisebuch von Herbert Stricker, dem Gründer von The Nose Behind und Classic Parfums. Er bringt hiermit seine Lieblingsplätze, Situationen und Erinnerungen in flüssige Formen. Die Parfumkollektion zeichnet sich durch eine sehr hohe Fokussierung auf die Duft-Rohstoffe aus. Die ganze Energie wurde in die Entwicklung der Rezepturen gesteckt. Hohe Konzentrationen der Duftöle ergeben eine außergewöhnliche Haltbarkeit und Ausstrahlung. Das Hauptziel der Kollektion war extravagante Düfte für Liebhaber zu schaffen.
Der Duft startet mit diesen warmen Gewürzen und der opulenten leicht angetrockneten Orange. Ein paar Spitzen um die Wärme, die der Duft ausstrahlt, aufzulockern. Dazu eignet sich der Pfeffer und die Minze, letztere darf in einem Marrakesch gewidmeten Duft nicht fehlen. Zimt und Kardamon geben den warmen Gewürzen eine weitere Note und das ganze verstärkt sich durch die Süßen Noten der Vanille und Tonka Bohne. Ein warmer würziger süßer Duft der sehr harmonisch und elegant die Aromatik von Marrakesch widerspiegelt.
Ein intriganter frischer Auftakt mit Limone, Mandarine und Bergamotte aber auch balsamische Noten von Basilikum und Minze sowie pikantem Pfeffer und die spezielle Fruchtigkeit des Rhabarbers. Die Gewürznelkenblüte, wer mich kennt weiß, dass ich diese oft einsetzte in Parfums, spielt mit Muskat und Patschuli ein tolles Zusammenspiel. Jasmin, Saffran und eine ganze Kiste von Hölzern, wie Sandelholz, Zedernholz und Teakholz, geben dem Duft eine Tiefe und eine sehr sportliche Note. Über allem steht das Vetivergras, welches das Konzert der Essenzen dirigiert.
Das Spiel dreht sich erstmal um herbe, bittere zitrische Noten. Das ist zum einen der japanische Yuzu mit seinen typischen besonderen Note, dann die Grapefrucht, auch diese für mich eher in der herben zitrischen Kategorie, kaum Süße, mehr eine bittere Würzigkeit. Dann die Bergamotte das bittere herbe Zitrusgewächs schlechthin. Alle drei haben keine der typischen süßen zitrischen Noten, wie wir sie alle kennen. Das Agrumen Trio wird begleitet von einer schwarzen Johannisbeere die ein besonders subtiles Fruchtspiel in die Kopfnote bringt. Danach kommen die Würze von Kardamom, ein von mir sehr geliebtes Gewürz und die einerseits weiche aber auch hier zitrische Art des Eisenkrauts. Man denke nur an die Eisenkrauttees.
Ein pfeffriger, aber nicht scharfer Auftakt, der mit der frische der Bergamotte und den würzigen Noten der Muskatnuss und der Gewürznelke sofort eine Stimmung erzeugt, die auch ein wenig an würzige Räucherstäbchen erinnert. Das ist auch mit dem Weihrauch und dem Labdanum in der Basisnote so gewollt. Die Opulenz wird mit dem Moschus getragen.
Es ist ein würzig aromatischer Duft der Anklänge an winterliches Gebäck hat. Er hat keine besonders dunkle Note. Dennoch spielt er gekonnt mit den Würzelementen (Weihrauch, Gewürznelke und Muskatnuss).
Man könnte ihn auch als einen absolut nicht süßen Gourmand einstufen.
Es beginnt mit der gewürzigen Seite, der Zimt, der dort immer irgendwie in der Luft liegt, zusammen mit dem schwarzen Pfeffer und der Pflaume. Aufgelockert mit leichten floralen Akzenten wie Ylang-Ylang und Veilchen. Das Herzstück des Duftes ist aber diese Pflaumen (wegen der Süße) und gewürzige (Zimt und Pfeffer) Note, die dann nur mehr mit edlen Hölzern und einer guten Portion an süßen Moschusnoten und Linien von Vanille aufbereitet wird.
Der Duft startet, wie sein Name suggeriert, mit einem Schock. Einem Schock an Eindrücken und Opulenz. Es könnte der Eindruck entstehen, der Duft sei zu viel und zu raumfüllend. Aber trotz seines markanten Auftakts bleibt er elegant und raffiniert. Der fermentiere Jasmin zusammen mit den anderen Blüten und der frischen zitrisch/aquatischen Kopfnote zieht alle Register und füllt den Raum mit einer schockartigen floralen Opulenz. Aber nicht belastend, sondern belebend. Feine Gewürze und die sanften Basisnoten lassen das Erlebnis sehr lange andauern. Jeder soll eintauchen in die Fantasie und Exotik, die von der faszinierenden Stadt Bangkok ausgeht. Selbstredend ist die Ausstrahlung sehr hoch und Haltbarkeit ebenso.
Trocken pudrig würde ich den Auftakt beschreiben und heftig, präsent mit großer Ausstrahlung. Maximale Eleganz, durch das unsüße trocken pudrige. Es ist das Zusammenspiel des Jasmins mit den grünen Noten und der Atlaszeder. Das trockene kommt von den Ledernoten, aber es sind keine dunklen Ledernoten, sondern helle. Der Duft baut sich auf und hat einen intensiven Verlauf. Wird mit der Zeit wärmer und weicher, ohne sein Potential zu verlieren. Ein Duft, der wie kein anderer, distinguierte französische Eleganz ausdrückt.
Zum Start bekommt man eine große Dosis der Iris zu riechen, die mit frischen Noten der Orange und Zitrone untermalt ist. Nach kurzer Zeit baut sich das Oud im Hintergrund auf. Etwas verzögert garniert sich die Pflaumennote dazu. Eher verhalten fruchtig, wie halt Pflaumen sind, dunkler nicht exotisch. Das Oud gewinnt mehr Raum und strahlt mit seiner Aura. Rose und Zedernholz, sowie die Basisnoten Musk, Sandelholz und Benzoin sind nur Begleitmusik für das Pflaume/Iris/Oud Konzert.
Der Duft hat eine große Fülle und Ausstrahlung. Er bleibt aber immer elegant und hat keine animalischen Züge.
Zusammengefasst eine seidig orientalische Duftgarderobe.
Der Duft startet mit einer Explosion der Minze. Balsamische Noten, pikante Noten, florale Noten, alle Facetten der Minze. Dazu komponiert der Apfel, grüner Apfel, der leicht sanft fruchtige Nuancen beisteuert. Die kühlende Gurke, die mit den marinen Noten den balsamischen Touch noch erhöhen und die Salzigkeit des Meeres aufnehmen. Bergamotte und Grapefruit mit ihren bitteren zitrischen Noten sorgen für eine weitere Dimension, die der Komposition die nötige Komplexität vereiht.
Jede Frau und jeder Mann werden mit diesem Duft ein Statement setzen, welches wirklich Einzigartig ist. Die Komposition gibt einem auch einen spirituellen Drive, der zwischen Entspannung und sinnlicher Meditation liegt. Man ist gefühlt im Zen Garten angekommen.
Der Duft startet mit einem großen Feuerwerk. Die Rhumnote steigt als erstes auf, nicht alkoholisch, sondern süß unterstützt durch Karotte, Muskatellersalbei, Kokosnuss und dem Honig. Wie ein süßer sehr exotischer Cocktail. Dann bricht relativ schnell das Oud mit voller Kraft durch und dominiert den Eindruck für einen kurzen Moment. Es will sagen „ich bin hier“. Die fruchtigen Noten von Himbeere und die Vanille kommen dazu und würzen mit Curry das gourmandige Feeling ab. Die Hölzer und herberen Noten der Pinie und des Vetiver-Grases tauchen erst später auf. Das Oud zieht sich wie ein Chamäleon immer wieder zurück, um dann wiederzukommen. Je nach Stimmung wandert der Duft zwischen einer fruchtigen und ambrierten, holzigen, oudigen Richtung. Der Gesamteindruck ist exotisch und spiegelt perfekt die Stimmung von Miami South Beach wider. Ausstrahlung ist sehr hoch und Haltbarkeit ebenso.
Die zitrischen Noten geben einen frischen Auftakt, der aber schon auch klassisch würzig rüberkommt. Analogien zu vielen beliebten Herrendüften kommen durchaus auf. Es ist schwierig diese auszublenden. Das Thema gibt es einfach her. So wie bei einem Cologne. Die Gattung ist eben ähnlich.
Die Hölzer mischen sich sehr schnell ein und ergeben ein komplettes Bild des Duftes innerhalb kurzer Zeit. Die Projektion ist präsent, aber nicht aufdringlich. Der Duft gibt einen linearen Verlauf der zum Stil und zu der Art passt. Er ist für jeden tragbar und wird als angenehm von anderen wahrgenommen.
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